17.000 Fahrräder wurden im vergangenen Jahr allein in Österreich als gestohlen gemeldet – nur jedes Zehnte tauchte wieder auf, die anderen blieben verschwunden. Für einstige Besitzer von teuren E-Bikes, Renn- oder Lastenrädern ein herber Verlust.

Vergleichen und versichern

Abmontiertes Zubehör, Vandalismus, Diebstahl: Gegen diese Risiken kann man sein Fahrrad versichern, allerdings lohnt sich ein genauer Vergleich. Sowohl bei Prämienhöhe als auch Leistung zeigen sich gravierende Unterschiede:

  • Wird bei Diebstahl der Zeit- oder Neuwert des Rades ersetzt?
  • Fällt ein Selbstbehalt an?
  • Bekomme ich Fahrradcomputer oder Batterie ersetzt?

Welche Bedingungen müssen grundsätzlich für eine Leistung erfüllt sein? Dazu zählt etwa das Befestigen des abgestellten Rades an einem unbeweglichen Gegenstand. Einfache Zahlenschlösser reichen da nicht aus, weil beispielsweise der Schlosstyp (z. B. Bügelschloss) vorgeschrieben wird: Fragen Sie nach, welche Obliegenheiten Ihr Versicherer voraussetzt, damit Sie eine Leistung erhalten.

Bisweilen sind Diebstähle bereits über die Haushaltsversicherung abgedeckt. Meist allerdings nur, wenn das Bike zu Hause aus dem versperrten Keller oder Fahrradraum entwendet wurde. Manche Versicherer bieten auf Antrag erweiterten Schutz.

Risiko-Abwägung

Neben dem Verlust des Fahrrades gibt es noch weitere Risiken, die Sie bedenken sollten: Schäden, die man mit dem Rad verursacht oder selbst erleidet, wirken sich mitunter weit gravierender aus; etwa bei Unfällen mit Langzeitfolgen. Dafür empfiehlt sich eine private Unfall- bzw. Haftpflichtversicherung. Damit sind eigene Schäden und auch Schäden, die anderen verursacht werden, versichert.

Bei der Abwägung und Wahl eines geeigneten Versicherungsschutzes sind wir gerne behilflich. Melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne, damit Sie richtig abgesichert in die Fahrrad-Saison starten!

Foto von Markus Spiske auf Unsplash